Wie lange von übungswehen bis geburt

Rezensiert von Christiane Hammerl Am Ende deiner Schwangerschaft wirst du dich oft fragen, wann du Wehen bekommst. Besonders verwirrend kann es sein, wenn du Kontraktionen im zweiten oder dritten Trimester erlebst, die dann aber wieder verschwinden. Diese werden Braxton-Hicks-Kontraktionen genannt — und mit ihnen bereitet sich dein Körper auf die Geburt vor. Was sind Braxton-Hicks-Kontraktionen? Sie werden allerdings — ebenso wie echte Wehen — durch An- und Entspannen der Gebärmuttermuskeln verursacht. Durch diese Kontraktionen wird der Uterusmuskel gut durchblutet und bereitet sich damit auf die bevorstehende Geburt vor. Die Kontraktionen von Übungswehen fühlen sich typischerweise eher an wie ein enges Zusammenziehen des Unterleibs oder ähneln Menstruationskrämpfen. Viele Frauen spüren diese kleinen Bewegungen der Gebärmutter gar nicht oder höchstens ein kleines Spannungsgefühl im Bauch. Solltest du Braxton-Hicks-Wehen spüren, musst du nicht unbedingt aktiv werden. Ein Spaziergang, ein Bad oder auch Ausruhen kann helfen, damit die Kontraktionen von ganz allein wieder aufhören. Übungswehen im Vergleich zu echten Wehen Liegt der Geburtstermin noch in weiter Ferne, machen sich werdende Mütter bei den ersten Kontraktionen oftmals Sorgen über eine Frühgeburt. Du fragst dich vielleicht auch, ob es sich um eine Braxton-Hicks-Kontraktion handelt oder um eine echte Wehe. Um dies zu klären, sollten dir die Symptome der Wehen bekannt sein. Es hilft also, die Abstände zu notieren. Die Kontraktionen hören wieder auf. Zuerst wird durch das Zusammenziehen der Gebärmutter der Bauch hart. Er entspannt sich aber wieder, wenn du spazieren gehst, dich ausruhst oder anders hinlegst. Falsche Wehen sind schwach und werden auch nicht stärker. Du spürst die Wehe, kannst dich aber währenddessen noch auf etwas anderes konzentrieren. Es ist auch möglich, dass sie stark beginnen und dann schwächer werden. Rückt der Geburtstermin näher, können jedoch stärkere und häufigere Übungswehen auftreten. Obwohl Übungswegen völlig normal sind, können sie dennoch manchmal schmerzhaft sein. Bist du unsicher, ob du echte oder falsche Wehen spürst? Das solltest du auch tun, wenn du folgendes bemerkst: Die Kontraktionen halten bei Bewegung oder einer veränderten Körperhaltung an. Die Dauer der Übungswehen wird immer länger und die Intensität mit der Zeit stärker. Es geht blutiger Schleim ab.