Unterschied entlebucher und appenzeller sennenhund
Seine Vorfahren waren seit Jahrhunderten als Hüter und Treiber der Viehherden sowie als Wächter und Zughunde am Hof unterschied entlebucher und appenzeller sennenhund Einsatz. Ende des Jahrhunderts entdeckten Kynologen im Bereich um Luzern und Bern, im Tal Entlebuch, im Tal der Aare und im Tal des Schärglibaches Hunde, die unserem heutigen Entlebucher sehr ähnlich waren. Offiziell wurden Entlebucher und Appenzeller zu dieser Zeit aber noch nicht unterschieden. Erst wurden die ersten Entlebucher als eigene Rasse in das Schweizerische Hundestammbuch eingetragen. Die Figur ist dabei kompakt und leicht in die Länge gestreckt. Babeli von der Rothöhe war Anfang des Jahrhunderts die erste Hündin, mit der die gezielte Wiederaufzucht startete. Sie hatte eine Stummelrute. In manchen Linien setzt sich diese bis heute fort - so werden 10 Prozent der Entlebucher mit kurzer Rute geboren. Sonst ist die Rute lang und gerade hängend. Seine Geschichte als Treib- Hüte- Wach- und Hofhund bestimmt immer noch die rassetypischen Eigenschaften des Entlebuchers: Er ist temperamentvoll, schnell und wendig, voller Arbeitseifer. Es ist allerdings gar nicht so einfach, diesen in bestimmte Bahnen zu lenken - denn als Treibhund ist er es gewohnt, Entscheidungen selbst zu treffen und selbstständig zu handeln. Dazu kommt oft eine ausgeprägte territoriale Motivation, die er gern bellend kundtut. Bei seinen eigenen Menschen ist er dagegen sehr anhänglich. Der Entlebucher ist somit definitiv kein Hund für bequeme Menschen. Er muss konsequent und einfühlsam erzogen und dabei sinnvoll beschäftigt werden, beispielsweise mit Treibball, Distanztraining und Revieren. Aber auch für andere Beschäftigungsformen wie Apportieren, Nasenarbeit und Agility sind die kompakten kleinen Sportler je nach Hund und Mensch zu motivieren. Wichtig ist, dass seine Menschen von Beginn an selbst territoriale Verantwortung übernehmen und viel Impulskontrolle mit ihm trainieren - vor allem in Situationen mit Besuch und wenn Kinder in der Familie sind. Denn ansonsten besteht die Gefahr, dass er nicht nur seiner Wachhund- sondern auch seiner Treibhundvergangenheit alle Ehre macht.