Keine grunderwerbsteuer ab 2024

Der Staat kassiert beim Immobilienkauf kräftig mit. In welchen Bundesländern fällt die Belastung ? Foto: dpa Frankfurt. Österreich macht es vor. Die Regierung in Wien beschloss vor wenigen Tagen, sämtliche staatliche Nebenkosten beim Immobilienerwerb für Erstkäufer für zwei Jahre zu streichen, um den Wohnungsbau anzukurbeln. Piefke ist in Österreich eine umgangssprachlich abwertende Bezeichnung für Deutsche. Kaum ist die Tinte unter dem Kaufvertrag für die neue Wohnung trocken, steht beim neuen Eigentümer bereits der Fiskus vor der Tür. Denn bei jedem Kauf einer Immobilie oder eines Grundstücks fällt in der Regel eine Grunderwerbsteuer an. Mehrere Tausend Euro müssen Käufer dafür an die Finanzämter überweisen. Doch inzwischen deutet sich auch hierzulande eine Steuerreduktion an. Erste Bundesländer unternehmen schon konkrete Schritte, um die finanzielle Belastung für Käufer zu senken. Wo dürfen Immobilien-Interessenten jetzt also hoffen? Und wie lässt sich konkret sparen? Antworten auf die wichtigsten Fragen. Warum ist die Grunderwerbsteuer so umstritten? Die hohe Grunderwerbsteuer verteuert den Immobilienkauf erheblich. Tatsächlich sind die hohen Nebenkosten ein Grund dafür, warum es für immer mehr Menschen schwierig oder unmöglich geworden ist, eine eigene Immobilie zu erwerben. Zehn bis 15 Prozent der Gesamtsumme machen sie beim Hauskauf inzwischen aus. Zur Startseite.