Wwf studie wärmepumpe
Klimaschutz Deutschland Stand: Doch nach wie vor schrecken die Investitionskosten viele vom Umstieg auf die klimafreundliche Heizalternative ab. Zu Unrecht. Zwar sind die Anschaffungskosten meistens deutlich höher als bei Kauf und Montage eines konventionellen Gaskessels. Eine neue Modellrechnung des WWF zeigt, dass sich die Mehrkosten bei der Anschaffung eine Wärmepumpe im Vergleich zu einem neuen Gaskessel schon nach wenigen Jahren amortisieren. Aufgrund von üppigen staatlichen Zuschüssen und eingesparten Energiekosten entlasten Wärmepumpen nicht nur das Klima sondern auch den Geldbeutel vieler Hausbesitzer:innen. Bei einem solchen Gebäude würden für den Kauf einer Luft-Wasser-Wärmepumpe in Höhe von förderfähigen Darüber hinaus wurden weitere 6. Dem wurden die Gesamtkosten für einen modernen Gaskessel in Höhe von Zusätzlich berücksichtigten die Modellierer, die verschiedenen Fördermöglichkeiten, Wartungskosten und die Betriebskosten. Der Vergleich zeigt, dass die Wärmepumpe trotz höherer Anschaffungskosten über die Nutzungsdauer die Nase vorn haben. Gründe dafür sind die geplanten zahlreichen staatlichen Fördermöglichkeiten. Zwar ist die Anschaffung dann gegebenenfalls immer noch teurer als der Kauf und die Montage einer Gasheizung, doch die Mehrkosten amortisieren sich innerhalb weniger Jahre. Hausbesitzer:innen können ihre Ausgaben im Idealfall bei maximaler Förderung schon nach einem Jahr wieder drin haben. Voraussetzung dafür ist allerdings die Kombination der Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage. Aber auch wer keine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, ist spätestens nach zwölf Jahren im grünen Bereich. In jedem Fall ist jedoch die Kombination aus Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage empfehlenswert. Umstellung auf klimafreundliche Wärme Wwf studie wärmepumpe Beispielrechnung zeigt, dass sich durch die Kombination aus Grund- und Geschwindigkeitsbonus mit einer Wärmepumpe rund Euro im Jahr gegenüber einer Gasheizung einsparen lassen. In Kombination mit einer PV-Anlage sind es sogar rund Wwf studie wärmepumpe. In Kombination mit einer PV-Anlage können über sogar 1. Sinnvoll ist daher auch, dass es künftig neben der Förderung auch erleichterte Kreditrahmen durch die KfW geben soll. Fakten gegen Vorurteile Die Studie des WWF betont die Bedeutung von klarer und faktenbasierter Kommunikation über die Vorteile von Wärmepumpen gegenüber Gasheizungen. Noch immer herrsche viel Verwirrung und Unsicherheit über das neue Gebäude-Energiegesetz und die Chancen, die es bietet. Der WWF fordert aufgrund der ungenügenden Orientierung durch die Gesetzgebung deshalb eine umfassende Aufklärungskampagne, um die Unsicherheit in der Bevölkerung zu beseitigen und die wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile hervorzuheben. Die Zukunft der Wärme- und Energiewende liege in erneuerbaren Energien und effizienten Heiztechnologien wie Wärmepumpen. Mit klaren Informationen und finanzieller Unterstützung könne Deutschland seinen Weg in eine nachhaltige Zukunft im Heizungsbereich ebnen.