Rabattfreibetrag was ist das

Auch der Handel profitiert: Preisnachlässe sorgen für steigende Umsätze. Deshalb ist der Mitarbeiterrabatt als geldwerter Vorteil besonders beliebt: Er motiviert die Beschäftigten und kurbelt das Geschäft an. Unternehmen, die ihrer Belegschaft eigene Waren und Dienstleistungen günstiger überlassen, schlagen also zwei Fliegen mit einer Klappe. Personalrabatte sind daher im Einzelhandel, bei Bekleidungs- und Möbelhäusern, in der Gastronomie, dem Kfz-Handel, aber auch im Handwerk verbreitet. Die steuerliche Seite ist dagegen komplizierter. Grundsätzlich zählt ein geldwerter Vorteil wie etwa der Mitarbeiterrabatt zum steuerpflichtigen Lohn der Mitarbeiter — Festangestellten wie Teilzeitbeschäftigten. Firmen müssen den Wert des Gehaltsextras ermitteln und Steuern sowie Sozialversicherungsbeiträge abführen. Eine Ausnahme macht der Fiskus jedoch: Ein geldwerter Vorteil wie der Mitarbeiterrabatt ist für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen steuerfrei, wenn Unternehmen eigene Waren oder Dienstleistungen überlassen. Und der Wert den jährlichen Rabattfreibetrag von 1. Für viele Sachbezüge gilt seit Anfang eine monatliche Freigrenze von 50 Euro. Ist das Gehaltsextra mehr wert, sind Lohnsteuer und Beiträge zur Sozialversicherung auf den Gesamtbetrag fällig. Der Fiskus gewährt nämlich einen Bewertungsabschlag von vier Prozent sowie einen Rabattfreibetrag von 1. Bleiben die im Jahresverlauf gewährten Preisnachlässe unter diesem Betrag, fallen weder Steuern noch Sozialabgaben an. Wer mehr beim Arbeitgeber einkauft, muss nur den darüber liegenden Anteil versteuern. Damit ist das Shoppen zu Vorzugskonditionen ein attraktiver geldwerter Vorteil für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Selbst Ruheständler profitieren vom Freibetrag beim Mitarbeiterrabatt. So bleibt ein entstehender geldwerter Vorteil auch für ehemalige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen häufig steuerfrei. Der Rabattfreibetrag gilt nur für Waren oder Dienstleistungen, die das Unternehmen herstellt, vertreibt oder erbringt sowie am Markt verkauft. Sind Produkte und Leistungen überwiegend für die eigene Belegschaft bestimmt, gibt es keinen Steuervorteil. Nicht unter die Rabattregelung fallen Betriebs- und Hilfsstoffe, die Unternehmen nicht überwiegend an fremde Personen verkaufen. Steuerfrei bleibt das verbilligte Tanken im Betrieb somit nur, wenn der Vorteil die monatliche Freigrenze von 50 Euro nicht übersteigt. Verkaufen Firmen gebrauchte Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, mit denen sie keinen regulären Handel treiben, günstiger an ihre Belegschaft, gilt das Gleiche. Der Steuerbonus beim Mitarbeiterrabatt greift nicht rabattfreibetrag was ist das es entsteht ein geldwerter Vorteil, den Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen versteuern müssen. Auch Sozialversicherungsbeiträge fallen an, sofern die Euro-Grenze überschritten oder keine Pauschalversteuerung möglich ist. Den Rabattfreibetrag in Höhe von 1.