Pension für frauen in der schweiz

Frauen können während ihres Erwerbslebens oft weniger für die berufliche Vorsorge ansparen als Männer. Die Folge: Wegen ihrer schlechteren sozialen Absicherung steigt das Armutsrisiko für Frauen im Alter. Sich früh mit der eigenen Vorsorgesituation auseinanderzusetzen, zahlt sich aus. Denn es gibt verschiedene Möglichkeiten, seine Altersvorsorge eigenverantwortlich zu verbessern — unabhängig vom Geschlecht. Dies ist auf die in der 1. Säule vorgesehenen Kompensationsmassnahmen wie Einkommensteilung bei Ehepaaren sowie Erziehungs- und Betreuungsgutschriften zurückzuführen. In der beruflichen Vorsorge 2. Hauptgrund dafür sind die unterschiedlichen Erwerbsbiografien von Frauen und Männern. Eine kürzere Dauer oder ein geringerer Umfang von Erwerbstätigkeit führt zu Lücken in der beruflichen Vorsorge, weil entsprechend weniger in die Pensionskasse einbezahlt werden kann. Davon sind Frauen nach wie vor häufiger betroffen als Männer. Fehlende Absicherung im Konkubinat Wer verheiratet ist und geschieden wird, erhält aus der 1. Säule Rentenleistungsansprüche, da die während der Ehe erzielten Einkünfte der Eheleute in der Regel hälftig auf beide verteilt werden. Das Altersgutshaben der Eheleute aus der Pensionskasse 2. Säule wird ebenfalls geteilt. Wer hingegen im Konkubinat lebt, hat bei einer Trennung keine finanziellen Ansprüche aus der früheren Partnerschaft. Auch wichtig zu wissen: Bei Todesfall erhalten überlebende Ehepartner automatisch Hinterlassenenleistungen. Konkubinatspartner haben darauf aus der AHV keinen Anspruch, aus der Pensionskasse nur bedingt. Es zählt nur die bezahlte Arbeit Nur wer bezahlte Arbeit leistet, kann bei einer Pensionskasse mit Einzahlungen für das Alter vorsorgen. Verschiedene Faktoren führen dazu, dass Frauen durch ihre Erwerbsbiografie gegenüber Männern bei der Altersvorsorge ins Hintertreffen geraten. Deshalb gilt es, Vorsorgelücken zu schliessen oder rechtzeitig Verbesserungsmöglichkeiten zu prüfen. Babypause und Care-Arbeit: Nebst Lohn fehlen auch die Pensionskassenbeiträge Eine nach wie vor häufige Situation: Kommt ein Kind zur Welt und arbeitet der Mann mit hohem Pensum weiter, unterbricht die Frau ihre Arbeitstätigkeit für Monate oder Jahre. Entsprechend fehlen ihr in dieser Zeit nebst dem Lohn auch die Pensionskassenbeiträge für die Altersvorsorge; so entstehen Vorsorgelücken. Zudem kann die Babypause beim Wiedereinstieg einen Karriereknick — also einen tieferen Lohn als zuvor — bedeuten. Oft liegt auch das Arbeitspensum beim beruflichen Wiedereinstieg tiefer als vor der Familiengründung. Während bei Ehepaaren durch die Heirat in der 1.