Wie lange dauert ein monatszyklus
Dies ist der Eisprung, auch Follikelsprung oder Ovulation genannt. Dauert ein Zyklus weniger oder mehr als 28 Tage, so ist es die Phase vor dem Eisprung — die Follikelphase — welche unregelmässig ist. Die Eizelle ist nun freigesetzt und während 12 bis 24 Stunden befruchtungsfähig. Sie wird im Eileiter aufgefangen und in Richtung Gebärmutterhöhle transportiert. Dort entwickelt sich der gesprungene Follikel zum Gelbkörper, dem Corpus luteum. Nach ihm ist die zweite Hälfte des Zyklus nach dem Eisprung benannt, die Lutealphase. Diese dauert zwischen 12 und 16 Tage. Beträgt die Lutealphase weniger als zehn Tage, spricht man von einer Gelbkörperschwäche oder Lutealinsuffizienz. Eisprungrechner Erster Tag der letzten Blutung Zykluslänge in Tagen Berechnen Schwanger oder nicht? Der Gelbkörper wächst noch einige Tage weiter und sondert dabei das Hormon Progesteron ab. Hat keine Befruchtung stattgefunden, bildet er sich wieder zurück und wird zusammen mit der Schleimhaut der Gebärmutter, die in der zweiten Zyklushälfte dicker und weicher geworden ist, bei der Menstruation ausgestossen. Mit einsetzender Blutung fällt auch die nach dem Eisprung angestiegene Basaltemperatur wieder ab. Ist die Eizelle befruchtet worden, bleibt die Basaltemperatur auf einem höheren Niveau und vielfältige hormonelle Veränderungen begleiten den Embryo auf seiner Reise zur Einnistung in die Gebärmutter.