Was kostet 1 m3 mutterboden

Was ist Mutterboden? Mutterboden ist — wie der Name schon sagt — die Grundlage für alle lebenden Pflanzen. Der humusreiche Oberboden, im landwirtschaftlichen Bereich Ackerkrume genannt, zeichnet sich durch seine besondere Fruchtbarkeit aus. In unseren Breiten ist der Mutterboden in der Regel 20 bis 30 Zentimeter dick, darunter folgen Unterboden und Untergrund. Doch nicht nur Lebewesen und Nährstoffe sind Bestandteil des Mutterbodens, auch Niederschlagswasser wird im Oberboden zurückgehalten. Das wichtigste Mutterboden ist daher ein hoher Humusanteil, der Nährstoffe und Wasser speichert, aber gleichzeitig auch für eine gute Durchlüftung der Erde sorgt. Wird eine Baugrube ausgehoben, darf der wertvolle Mutterboden nicht einfach auf den Abraum, sondern wird getrennt gelagert und kann später wiederverwendet werden. Dies ist wichtig, da die natürliche Entstehung von Mutterboden viele Jahrzehnte dauert. Beim Auftragen von Mutterboden wird ein wichtiger Arbeitsschritt häufig vernachlässigt — vor allem auf Neubaugrundstücken, wo er besonders wichtig ist: Das Lockern des Untergrunds. Wenn Sie neuen Boden auf den durch Baufahrzeuge verdichteten Untergrund auftragen, ist der Wasserhaushalt des Bodens nachhaltig gestört. Das bedeutet, dass Regenwasser nicht gut versickern kann und der Mutterboden sich nach stärkeren Regenfällen schnell in einen Morast verwandelt. Bei Trockenheit hingegen fehlen die feinen Kapillaren, die für den Wassertransport aus tieferen Bodenschichten in die Mutterbodenschicht wichtig sind — der Boden trocknet also recht schnell aus. Ein vorhandener Rasen oder eine Wiese sollten vor dem Auftragen des Mutterbodens gefräst werden, sonst kann die Grasnarbe über Jahre hinweg eine undurchdringliche Schicht bilden, weil sie in tieferen Bodenschichten aufgrund der schlechten Lebensbedingungen für Mikroorganismen nur sehr langsam verrottet. Den Unterboden selbst können Sie vor dem Auftragen des Mutterbodens durch tiefes Umgraben, das sogenannte Holländerndurchlässiger machen. Alternativ können Sie den Untergrund natürlich auch mit einem Bagger lockern. Bei einem Neubau wird der gesamte Mutterboden vor dem Bau abgetragen und muss später wieder aufgetragen werden Foto: Fotolia. Mutterboden ist nicht gleich Blumenerde. Zwar wird der Begriff oftmals synonym verwendet, doch gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den beiden. Mutterboden wird in der Regel "wie gewachsen" verwendet. Er enthält alles, was einen gesunden Boden ausmacht — dazu gehören auch kleine Steine, Tiere und Pflanzensamen. Handelsübliche Blumenerde ist dagegen gesiebt, keimreduziert und mit Dünger versetzt. Diese Erde eignet sich zur Ergänzung bei Neupflanzungen, kann jedoch ein lebendiges Bodenleben nicht ersetzen. Die Muttererde kann dann je nach Verwendungszweck mit Pflanzerde, Kompost was kostet 1 m3 mutterboden, Dünger oder Humus weiter verbessert werden. Was kostet Mutterboden? Je nach Bezugsquelle variieren die Preise für Mutterboden erheblich. Sie reichen von etwa 10 Euro pro Kubikmeter vom privaten Verkäufer über 15 Euro vom regionalen Händler bis hin zu 40 Euro für besonders behandelte oder weit gereiste Erde. Kalkulieren Sie für eine ausreichende Dicke der Bodenschicht einen Bedarf von etwa 0,3 Kubikmeter Mutterboden pro Quadratmeter.