Schwangerschaft arbeiten schweiz

Kontakt Grundsätzliches zum Mutterschutz Der Arbeitgeber ist verpflichtet, schwangere Frauen so zu beschäftigen und ihre Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass ihre Gesundheit und die Gesundheit schwangerschaft arbeiten schweiz Kindes nicht beeinträchtigt werden Art. Gewisse physikalische Einflüsse Röntgenstrahlenchemische Stoffe Pflanzenschutzmittel, Lösungsmittel, Kohlenmonoxyd, Blei oder biologische Faktoren Röteln-Virus können schwerwiegende Folgen für die Entwicklung des Fötus haben oder frühzeitige Schwangerschaftsabbrüche verursachen. Gegen Ende der Schwangerschaft können beschwerliche Arbeiten Bewegen schwerer Lasten, stehende Tätigkeit, unangepasste Arbeitszeiten dieselben Konsequenzen haben. Beispiel Schwangere Frauen die hauptsächlich stehend arbeiten, haben ab dem vierten Schwangerschaftsmonat das Recht auf eine tägliche Ruhezeit von 12 Stunden. Zudem steht ihnen nach jeder zweiten Stunde- zusätzlich zu den gesetzlichen Pausen- eine Kurzpause von 10 Minuten zu. Ab dem sechsten Schwangerschaftsmonat dürfen ihnen Arbeiten im Stehen während höchstens vier Stunden pro Tag zugemutet werden Art. Zeit vor der Niederkunft Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels unterhalb der Bedienelemente umzuschalten. Unzulässige Arbeiten a Gefährliche oder beschwerliche Arbeiten Schwangere Frauen dürfen nur dann gefährliche und beschwerliche Arbeiten verrichten, wenn auf Grund einer Risikobeurteilung feststeht, dass keine gesundheitliche Belastung für Mutter und Kind vorliegt oder wenn eine solche Belastung durch geeignete Schutzmassnahmen ausgeschaltet werden kann Art. Eine Verordnung des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung über gefährliche und beschwerliche Arbeiten bei Schwangerschaft und Mutterschaft Mutterschutzverordnung2 führt Näheres zu diesen Arbeiten aus. Diese hat erstmals vor Beginn der Beschäftigung von Frauen im Betrieb zu erfolgen Art. Die Risikobeurteilung hat zum Zweck, die Gefahren aufzudecken, die Risiken einzuschätzen und geeignete Schutzmassnahmen vorzusehen, welche die Risiken auszuschliessen oder zu bewältigen vermögen. Die Arbeitnehmerinnen müssen über das Ergebnis der Beurteilung, wie auch über die Schutzmassnahmen, die sich daraus ergeben, informiert werden. Ab der achten Woche vor der Niederkunft darf eine Arbeitnehmerin zwischen 20 und 6 Uhr nicht beschäftigt werden Art. Gleichwertig ist eine Arbeit dann, wenn sie den geistigen und fachlichen Anforderungen am üblichen Arbeitsplatz gerecht wird, und der Lohn demjenigen für die sonst übliche Arbeit entspricht. Allfällige Zuschläge für Nachtarbeit müssen nicht bezahlt werden, wohl aber eine angemessene Vergütung für möglicherweise ausfallenden Naturallohn Verpflegung beispielsweise. Weitere Arbeitsbeschränkungen a Einverständnis zur Beschäftigung Schwangere Frauen dürfen nur mit ihrem Einverständnis beschäftigt werden Art. Auf ihr Verlangen sind diese Frauen von Arbeiten zu befreien, die für sie beschwerlich sind Art. Schwangere Arbeitnehmerinnen müssen sich unter geeigneten Bedingungen hinlegen und ausruhen können komfortable Liege in einem separaten Ruheraum beispielsweise Art. Der Lohn ist ihr dann allerdings nicht unbedingt geschuldet, vor allem, wenn sie kein Arztzeugnis vorlegt. Lohnzahlung bei Arbeitsunfähigkeit a Grundsatz Wie bei Krankheit oder Unfall muss der Arbeitgeber einer schwangeren Arbeitnehmerin den Lohn während einer beschränkten Dauer zahlen, wenn sie wegen ihrer Schwangerschaft nicht arbeiten kann Art. Wenn die Arbeitnehmerin einen befristeten Vertrag abgeschlossen hat, muss eine Vertragsdauer von mindestens 3 Monaten vereinbart worden sein, damit eine Lohnfortzahlungspflicht besteht. Diese gesundheitlichen Gründe können von der Schwangerschaft herrühren oder auch vollkommen unabhängig davon sein wie zum Beispiel eine Grippe. Das Dienstjahr stimmt nicht unbedingt mit dem Kalenderjahr überein. Im ersten Dienstjahr ist der Lohn für insgesamt wenigstens drei Schwangerschaft arbeiten schweiz zu entrichten. In den folgenden Dienstjahren sieht das Gesetz eine «angemessene längere Zeit» dauernde Lohnfortzahlung vor, die jedoch nicht genau bestimmt wird Art. Die der Arbeitnehmerin zustehenden Leistungen müssen aber im Verhältnis zu den oben beschriebenen mindestens gleichwertig sein Art. Es handelt sich dabei meist um eine vom Arbeitgeber abgeschlossene Taggeldversicherung.