Grundsteuererklärung formulare niedersachsen
Je höher der individuelle Bodenrichtwert im Vergleich zum durchschnittlichen Bodenwert der Gemeinde ausfällt, desto höher ist der Faktor. In Verbindung mit einer niedrigen Mietniveaustufe, die sich beim Bundesmodell mindernd auf die Grundsteuer auswirkt, kann es deshalb passieren, dass ein Eigentümer mit dem Bundesmodell günstiger fahren würde. Beispiel: Familie Block wohnt in Niedersachsen. Sie bewohnt ein Einfamilienhaus Baujahr Für das Grundstück gilt die Mietniveaustufe 2. Nach dem Bundesmodell müsste Familie Block eine Grundsteuer von knapp Euro zahlen, nach dem niedersächsischen Landesmodell ,25 Euro. Für Familie Block wäre das Bundesmodell günstiger als das niedersächsische Modell, bei dem die Grundsteuer um ca. Dadurch, dass der durchschnittliche Bodenrichtwert deutlich unter dem Bodenrichtwert von Familie Block liegt, fällt der Faktor beim niedersächsischen Modell ziemlich hoch aus, was hier eine spürbare Erhöhung der Grundsteuer bewirkt. Ohne Berücksichtigung des Faktors müsste Familie Block lediglich eine Grundsteuer von ,05 Euro jährlich entrichten. Die Äquivalenzbeträge werden erstmals auf den 1. Auch in diesem Fall müssten also die Äquivalenzbeträge neu festgestellt werden. Für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft ist jedoch alle sieben Jahre eine Erklärung abzugeben. Das reine Flächenmodell, wie es in Bayern zur Anwendung kommt, wollten die Niedersachsen aber um grundsteuererklärung formulare niedersachsen aus ihrer Sicht wichtigen Gerechtigkeitsaspekt verbessern. Ob der Lage-Faktor jedoch diesem Anspruch gerecht werden kann, bleibt abzuwarten. Was Niedersachsen auf jeden Fall erreicht hat: Das Landesmodell ist deutlich einfacher zu rechnen als das Bundesmodell, das NGrStG übersichtlicher als das Bundesgesetz. Wer Bauunterlagen oder einen Mietvertrag vorlegen kann oder sich an die Wohnflächenverordnung hält, sollte jedoch auf der sicheren Seite sein. Weitere Themen.