Künstliche befruchtung einfach erklärt

Jetzt kostenlos anmelden Viele Paare wünschen sich Kinder, doch nicht allen gelingt es auf natürlichem Wege schwanger künstliche befruchtung einfach erklärt werden. Die künstliche Befruchtung bietet heterosexuellen Paaren, die unter Fertilitätsstörungen leiden, oder auch lesbischen Paaren die Möglichkeit schwanger zu werden. Auf natürliche Art und Weise wäre dies nicht möglich, doch mithilfe einer künstlichen Befruchtung können sich die Paare ihren Kinderwunsch erfüllen. Künstliche Befruchtung Definition Die künstliche Befruchtung ist ein medizinischer Eingriff, bei dem eine Schwangerschaft ohne Geschlechtsverkehr herbeigeführt werden kann. Es handelt sich hierbei um eine assistierte Reproduktionstechnik ART. Allgemein wird eine künstliche Befruchtung in Betracht gezogen, wenn Paare aufgrund von Unfruchtbarkeit nicht schwanger werden können oder eine Erbkrankheit vorliegt, weshalb eine Schwangerschaft und die damit verbundene Vererbung der Krankheit unvorteilhaft wäre. Arten von Unfruchtbarkeit Es gibt verschiedene Arten von Unfruchtbarkeit, zwischen denen unterschieden werden muss. Es besteht die Möglichkeit einer primären Sterilität. Diese liegt vor, wenn die Frau nicht die Fähigkeit besitzt, schwanger zu werden. Die sekundäre Sterilität bezeichnet die Unfähigkeit einer Frau nach vergangenen Schwangerschaften erneut schwanger zu werden. Die Infertilität bezeichnet den generellen Zustand einer Frau, wenn sie nicht in der Lage ist, bis zum Ende der Schwangerschaft, der Geburt, ein lebensfähiges Kind auszutragen. Ursachen von Unfruchtbarkeit Die Ursachen für eine Unfruchtbarkeit können verschiedene sein. Somit bestehen bei Frauen die folgenden Möglichkeiten, welche als Ursache einer Unfruchtbarkeit gelten: hormonellen Ursachen organischer Fehlbildungen an den Eileitern oder der Gebärmutter, die eine Schwangerschaft verhindern Akute oder vergangene Infektionen Bei Männern sind Ursachen für Unfruchtbarkeit andere. Hierzu zählen insbesondere die Merkmale der Spermienqualität: Der Mann besitzt zu wenig Spermien. Dies nennt man auch Asthenozoospermie. Bei einer Teratozoospermie handelt es sich um fehlgebildete Spermien. Zum Vergleich solltest du wissen, dass sich im Normalfall in jedem Milliliter Spermienflüssigkeit mindestens 15 Millionen Spermien befinden. Unfruchtbarkeit kann also verschiedene Ursachen haben. Auf männlicher und weiblicher Seite können ebenfalls genetische Veränderungen oder akute oder vergangene Infektionen ein Grund für die Unfruchtbarkeit des Paares sein. Neben der Ernährung spielt ein gesunder Lebensstil eine wichtige Rolle. Sollte der Verdacht auf Unfruchtbarkeit bestehen, so empfiehlt es sich, eine Fachklinik aufzusuchen. Hierzu gibt es Kinderwunschkliniken, in denen gynäkologische Fachärzte die Ursachen der Kinderlosigkeit erforschen und über eine mögliche Behandlung entscheiden. Das Gesetz legt fest, welche Methode der Arzt bei dem Patienten anwenden darf. Voruntersuchungen Vor jeder künstlichen Befruchtung findet zunächst ein Zyklusmonitoring statt, bei dem der Arzt genau den Menstruationszyklus der Frau erfasst. Hierbei wird in Ultraschallterminen und Blutabnahmen ausgewertet, worin die Ursache für die Kinderlosigkeit liegen und demnach entschieden, welche Behandlung adäquat ist. Für die Befruchtung sind Spermien zwingend notwendig.