Bafög erhöhte werbungskosten

Wie können erhöhte Werbungskosten für das BAföG nachgewiesen werden? Sollten deine Werbungskosten tatsächlich höher sein, als von der Werbungskostenpauschale gedeckt, so muss das BAföG-Amt das berücksichtigen. Du kannst stattdessen wirklich nur die Werbungskosten ansetzen, die während des BWZ angefallen sind. Diese musst du mittels Belegen insbesondere Rechnungen, bei Fahrtkosten für ein Auto eine Art Fahrtenbuch nachweisen und dem BAföG-Amt vorlegen. Du musst beachten, dass Kosten für das Studium selbst nicht als Werbungskosten zählen, wenn vorher noch keine Berufsausbildung oder ein anderes Studium erfolgreich abgeschlossen wurde. Vereinfacht gesagt zählt also nur, was direkt mit dem Job zu tun hat — Fahrtkosten zum Job, Bücher oder andere Dinge, die nur für den Job, nicht aber auch für das Studium relevant sind. Das BAföG-Amt übernimmt hier die Angaben aus der Steuererklärung. Die sollten Eltern etc. Wenn die Eltern allerdings wenig Einkünfte oder nur solche aus Sozialleistungen haben, ist eine Steuererklärung wahrscheinlich wirklich nicht sinnvoll. Allerdings dürften dann auch Werbungskosten am Ende keine Rolle für dein BAföG spielen: Wenn die Eltern bzw. Übrigens: Auch bei einem Aktualisierungsantrag werden bafög erhöhte werbungskosten Werbungskosten der Person, auf die sich die Aktualisierung bezieht, mittels der Steuerbescheide ermittelt. Bis diese vorliegen, arbeitet das BAföG-Amt mit einer Schätzung des aktuellen Einkommens und wird da die Werbungskosten eher niedrig ansetzen, um spätere Rückzahlung von dir zu vermeiden. Durch die Erhöhung der Werbungskostenpauschale auf 1. Okay, nicht die Welt. Daher müssten die BAföG-Ämter alle Bescheide neu berechnen, sofern der Bewilligungszeitraum Monate im Jahr umfasst und es durch Anrechnung von eigenem Einkommen der BAföG-Empfängerin bzw. Generell weisen die Wenigsten Werbungskosten beim BAföG-Amt nach, weil auch nur sehr wenige solch relevant hohe Beträge geltend machen können. Wenn du einen Bewilligungszeitraum bis Februar oder März hattest, in dem es zu Abzügen auf Grund von Einkommen deinerseits kam, ist die Auswirkung so gering weniger als 10 Euro insgesamtdass das BAföG-Amt wahrscheinlich von sich aus nicht tätig wird. Da das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag dann wirklich sehr schlecht ist, sollte man es vielleicht auch dabei belassen.